Die Arbeitsbewältigung - ICH KANN

Werden MitarbeiterInnen optimal gefordert, also weder über- noch unterfordert, und können sie ihre Kräfte, Fähigkeiten und Fertigkeiten spüren, so ist die Arbeitsbewältigung gut ausgeprägt. Über- oder Unterforderung, Verausgabung bei der Arbeit sowie zunehmende Erschöpfung gehen häufig mit einer niedrigen Arbeitsbewältigung einher und führen somit zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Krankheit und Krankenständen.

Die Arbeitsbewältigung, als erste Dimension des HWI®, beschreibt die Fähigkeit der MitarbeiterInnen, die an sie gestellten psychischen, physischen und sozialen Arbeitsanforderungen zu bewältigen. Wie diese bewältigt werden, hängt von individuellen Fertigkeiten und Fähigkeiten, individueller Gesundheit und Fitness sowie von den aus der Arbeit hervorgehenden Rahmenbedingungen ab. Arbeitsprozesse fördern demnach dann Gesundheit und Ertrag nachhaltig, wenn die psychobiologische Anforderung optimal und nicht maximal ist. In diesem Fall geht hohe Leistungsfähigkeit mit Gesundheit einher und stabilisiert somit die Belegschaft und das Unternehmenswachstum.

Passen Arbeitsanforderung und (individuelles) Arbeitsvermögen nicht zusammen, entsteht Stress, mitunter auch Krankheit, und die Arbeitsbewältigung sinkt. Eine geringe Arbeitsbewältigung stellt sich bei Überforderung genauso wie bei geistig-mentaler Unterforderung (z.B. Monotonie) ein.